25. Oktober 2019

  • Tag des Einbruchschutzes findet alljährlich am Tag der Zeitumstellung statt
  • In der jetzt einsetzenden dunklen Jahreszeit steigen die Einbruchszahlen
  • Polizei und Sicherheitsverbände warnen vor gesteigerter Einbruchgefahr

Der Tag der Zeitumstellung läutet auch in diesem Jahr wieder die dunkle Jahreszeit ein. Am 27. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Abends wird es dann schneller dunkel – eine willkommene Einladung für Einbrecher.

Der „Tag des Einbruchschutzes“ wurde 2012 von der Polizei ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ findet er jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, die zusätzlich gewonnene Stunde zu nutzen, um sich über Einbruchschutz zu informieren. Denn jedes Jahr schnellt die Zahl der Einbrüche in der dunklen Jahreszeit in die Höhe.

„Wenn es früher dunkel wird, ergeben sich für Einbrecher mehr gute Gelegenheiten, unerkannt zu Werke zu gehen. Sie nutzen die früh einsetzende Dämmerung, um im Schutz der Dunkelheit unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzusteigen“, sagt Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention. „Doch weit über ein Drittel aller Einbrüche scheitern bereits an einer guten Sicherung der Häuser oder Wohnungen“, so der Einbruchschutzexperte.

„Durch richtiges Verhalten und effektive Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden“, betont auch Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“. Der beste Weg, sich vor Wohnungseinbrüchen zu schützen, sei zunächst, Schwachstellen in der Sicherung der Wohnräume zu identifizieren. Hier bieten die Polizei, aber auch lokale Sicherheitsunternehmen kostenlose Beratungen an, bei denen die vorhandenen Sicherungen betrachtet und Möglichkeiten der Nachrüstung aufgezeigt werden.

Die Experten können außerdem über die staatliche Förderung für einbruchhemmende Maßnahmen informieren, die in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut wurde. Bei der KfW können Zuschüsse bereits ab einer Investitionssumme von 500 € beantragt werden.

Effektive Einbruchschutzmaßnahmen sollten immer von Experten geplant und installiert werden. Zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Thema Einbruchschutz ist die Internetseite der Initiative für aktiven Einbruchschutz www.nicht-bei-mir.de. Dort finden Interessierte auch eine interaktive Karte, auf der sie einfach und schnell qualifizierte Sicherheitsunternehmen und Spezialisten in ihrer Nähe finden.

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Ratgeber Einbruchschutz
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