Für Fachberater

Folgen für private Einbruch-Opfer




Ein Einbruch in die eigenen vier Wände bedeutet für viele Menschen einen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über ein Drittel der Einbrüche scheitert bereits beim Versuch – vor allem dank zusätzlicher Sicherungstechnik.

Psychosomatische Störungen nach Raubüberfällen und Einbruchdiebstahl in Prozent.

Psychische Folgen
Woran viele Menschen nicht denken, sind die psychischen Folgeschäden bei Einbruchopfern. Die Zerstörung der Privat- und Intimsphäre oder die Furcht vor einer Wiederholung werden für die Opfer sehr oft zum Alptraum. Viele Betroffene werden nach der Tat von Ängsten geplagt, leiden unter Schlafschwierigkeiten, Alpträumen und Nervosität.

 

Die Opfer leiden lange
Eine Studie des Kriminologen Günther Deegener (Homburg/Saar) aus dem Jahr 1996 belegt, dass Opfer von Raubüberfällen und Wohnungseinbrüchen zu 70 % nach der Tat erhebliche Ängste hatten. 63,2 % klagten über Schlafstörungen und jeweils 47,4 % der Befragten berichteten von Kopfschmerzen sowie Magen- und Darmbeschwerden.

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Selbsthilfegruppen



Die einzige bundesweit tätige Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer und deren Angehörige ist der "WEISSE RING". Der gemeinnützige Verein tritt auch öffentlich für die Interessen der Betroffenen ein und unterstützt den Vorbeugungsgedanken.
http://www.weisser-ring.de/

 

Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Ihrer Nähe nennen Ihnen außerdem auch gern regionale Selbsthilfegruppen.