Die Nachfrage nach Sicherheitstechnik steigt – Ausblick Security 2010
Vom 5. bis 8. Oktober 2010 findet bereits zum 19. Mal die Weltmesse security statt. Die Initiative „Nicht bei mir!“ sprach dazu mit Christiane Unterberg, Projektleiterin der Messe Essen GmbH, zu ihren Erwartungen für dieses Jahr. Die studierte Diplom-Geographin ist seit 1996 für die Organisation der SECURITY im Geschäftsbereich Messen und Ausstellungen tätig. Daneben betreute sie als Projektleiterin auch die SECURITY & SAFETY Middle East und die Essener Sicherheitstage.
Im letzten Veranstaltungsjahr 2008 erzielte die Security das bislang beste Ergebnis ihrer erfolgreichen Geschichte. Mit über 40.000 Besuchern und 1.100 Ausstellern kamen so viele Unternehmen wie noch nie – auch der Anteil der internationalen Aussteller wächst. Mit welcher Resonanz rechnen Sie für dieses Jahr?
Wir rechnen mit einem genauso starken Ergebnis wie 2008. Denn die Resonanz der ausstellenden Unternehmen ist hervorragend. Wir verzeichnen beispielsweise verstärkt Anfragen aus dem Ausland. Dieses gestiegene internationale Interesse unterstreicht die Stellung der Security als Weltmarkt für Sicherheit und Brandschutz. Flankierend dazu setzen wir auf eine gezielte Besucheransprache, um Aussteller und Fachpublikum passgenau zusammenzuführen.
2008 beurteilten rund 80 Prozent der Aussteller die Marktentwicklung als positiv. Wie sieht Ihre Prognose für dieses Jahr aus – hat die Branche der Wirtschaftskrise getrotzt?
Die Gespräche mit unseren Ausstellern zeigen: Trotz Wirtschaftskrise ist Sicherheit ein Gut, das nach wie vor stark nachgefragt wird. Man kann sogar sagen: In vielen Bereichen, egal ob privat, öffentlich oder institutionell, hat die Sensibilität für dieses Thema weiter zugenommen. Wer sich über das aktuelle Angebot der Sicherheitsbranche informieren möchte, maßgeschneiderte Lösungen wünscht, der gewinnt auf der Security einen Überblick über nationale und internationale Produkte und Dienstleistungen.
In Essen kommen Marktführer und Experten der Sicherheits- und Brandschutztechnik zusammen. Wo sehen Sie neue Trends und Entwicklungen in dem Geschäftsbereich?
Deutlich wird: Die Zuständigkeiten der Sicherheitsverantwortlichen wachsen immer stärker zusammen. Sicherheits- und Brandschutztechnik, das liegt zunehmend in einer Hand. Diese beiden Bereiche finden unsere Besucher bei der Security unter einem Dach, der Brandschutz präsentiert sich wieder auf einer großen eigenen Fläche. Zu beobachten ist zudem der Trend in Richtung Systemlösungen. Kunden wünschen Komplett-Pakete aus einer Hand. Hier sind viele Unternehmen gut aufgestellt und bieten sowohl Hard- wie auch Software. Das ist zum Beispiel auf der Security in komplett eingerichteten Leitstellen zu sehen. Stark gefragt – nicht zuletzt durch aktuelle Ereignisse – sind Lösungen im Bereich des Zutrittsmanagements. Das beginnt bei Identifikationssystemen, Türöffnungssystemen und mechanischen Sicherungen. Es geht weiter über Kontroll- und Überwachungsanlagen, die Gebäude und Gelände im Auge halten, bis hin zu Einbruch-, Überfall- und Diebstahlmeldeeinrichtungen, mit denen schnell reagiert werden kann. Damit können Risiken entscheidend minimiert werden.
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