Für Fachberater

Risiko für Haus, Wohnung und Gewerbe



Prinzip des Einbruchs

Die meisten Einbrecher (Beschaffungs- und Gelegenheitstäter) arbeiten mit einfachsten Hilfsmitteln, zum Beispiel mit einem Schraubendreher, und unter hohem Zeitdruck. Um die Gefährdung durch Gelegenheitstäter prinzipiell zu verstehen, muss man sich eigentlich nur seine „Arbeitsweise“ vor Augen führen: Der Gelegenheitseinbrecher erledigt seine Arbeit gerne schnell und ohne Aufsehen, so dass er mit möglichst geringem Risiko einbrechen kann. Daher schätzt ein Einbrecher Gelegenheiten: unter anderem offene oder gekippte Fenster, nicht abgeschlossene oder nicht ausreichend gesicherte Türen, über Einstiegshilfen erreichbare Fenster sowie schlecht beleuchtete und schwer einsehbare Nebeneingänge.

Im privaten Bereich müssen vor allem Wohnungen und Einfamilienhäuser, in denen sich tagsüber oder am Wochenende niemand aufhält, als besonders gefährdet eingestuft werden.

Vorbeugung
Der durchschnittliche Wohnungseinbrecher mit seinem üblichen Einbruchwerkzeug lässt sich durch richtige Sicherheitstechnik fast immer aufhalten. Zwar gibt es keinen hundertprozentigen Schutz, aber zusätzliche Sicherungen an Türen und Fenstern schrecken die meisten Einbrecher entweder ganz ab oder kosten so viel Zeit, dass sie von ihrem Vorhaben ablassen. Wie wertvoll Sicherheitstechnik ist, zeigt sich auch darin, dass sich mit relativ geringem materiellem Aufwand erhebliche seelische oder ideelle Bedrohungen vermeiden lassen.

 

 

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Täterverhalten



Einbrecher gehen fast immer den Weg des geringsten Risikos: Ruhiges Arbeiten wird besonders geschätzt. Alles, was laut ist, zieht potenziell die Aufmerksamkeit Dritter auf sich. Einbrecher suchen sich in der Regel Objekte aus, die in kürzester Zeit überwunden werden können. Der Zeitaufwand beträgt oft nur Sekunden und ohne ausreichende Sicher-heitsvorkehrungen fast nie mehr als fünf Minuten. Außerdem wird Dunkelheit oder Verdecktheit geschätzt. An hell erleuchteten, einsehbaren "Arbeitsplätzen“ ist die Entdeckungsgefahr deutlich höher.

Einbrecher