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Die Verbände der Sicherheitswirtschaft haben gemeinsam mit der Polizei im Frühjahr 2004 eine herstellerneutrale Aufklärungskampagne zum Schutz von Bürgern und Gewerbetreibenden vor Einbruch, Brand- und Gasgefahren gestartet. Unter dem Motto „Nicht bei mir!“ - Initiative für aktiven Einbruchschutz weisen die Initiatoren seitdem auf Sicherheitslücken in Haus, Wohnung und Büro hin, informieren über wirksame Schutzmaßnahmen und zeigen Wege zur fachlichen Beratung auf. Industrieverbände und Errichter stellen in Deutschland seit Jahren einen im Vergleich zu Großbritannien oder anderen europäischen Ländern weitaus geringeren Ausstattungsgrad mit Sicherungstechnik fest. Dabei ist die Furcht, Opfer eines Einbruchs zu werden, größer als in den Vergleichsländern. Mit der Aufforderung zu aktivem Einbruchschutz wollen die Initiatoren deshalb die objektive Sicherheitssituation und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger verbessern. Auf diese Weise leistet die Initiative einen Beitrag zur Kriminalitätsbekämpfung und erschließt vorhandene Marktpotenziale. Erstmals ist es gelungen, Erfahrungen, Aktionen und Instrumente in einer verbands- und produktübergreifenden Initiative rund um den Einbruchschutz zu bündeln.
Die Initiative wird von dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) unterstützt und von folgenden Verbänden getragen: - Zentralverband Elektrotechnik- und Elekt
2000
ronikindustrie e.V. (ZVEI)
- Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE)
- Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW)
- Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e.V. (FV S+B)
Dass Aufklärung zum Thema Einbruchgefahren und Einbruchschutz nötig ist, zeigt die Statistik. Durchschnittlich alle zwei Minuten wird in Deutschlands privaten oder gewerblichen Räumen eingebrochen. Dabei entsteht laut Statistik der Versicherer ein materieller Schaden von jährlich rund 650 Millionen Euro. Für diese Schäden kommen Versicherungen auf. Sie sind aber nicht in der Lage, verschwundene Daten, gestohlene Kundenkarteien oder Gegenstände mit ideellem Wert zu ersetzen. Noch schwerer wiegen die oft langwierigen psychischen Folgeschäden von Einbruchopfern. Viele Betroffene werden nach der Tat von Ängsten geplagt, leiden unter Schlafstörungen, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen. Aktiver Einbruchschutz ist daher unerlässlich. Und er ist erfolgreich, denn rund 40 Prozent aller Einbruchversuche scheitern bereits an vorhandener Sicherungstechnik. Im Umkehrschluss bedeutet diese Tatsache aber, dass eben in mehr als 60 Prozent der Fälle Einbrüche gelingen. Vielen Eigenheimbesitzern oder Gewerbetreibenden sind diese Einbruchgefahren und mögliche Folgen eines Einbruchs nicht bewusst. Experten aus Verbänden sehen beim Einbruchschutz im privaten Bereich oder bei kleinen Firmen wie Planungs-, Beratungs-, Versicherungsbüros, Kanzleien und Arztpraxen enormen Handlungsbedarf.
Zentrale Informationsplattform und umfassende Orientierungshilfe stellt die Website der Initiative für aktiven Einbruchschutz www.nicht-bei-mir.de dar. Hier finden Bürger und Gewerbetreibende vielseitige Informationen, lernen Gefahren für Wohn- oder Geschäftshäuser kennen und bekommen einen Einblick in effektive Schutzmaßnahmen. Zur Übersicht über qualifizierte Sicherheitsfachfirmen dient die Datenbank www.experten-gegen-einbruch.de , in der knapp 900 Fachberater mit allen Kontaktdaten erfasst sind und nach Leistungsspektrum sowie Qualitätskriterien katalogisiert werden. So können die am Einbruchschutz Interessierten schnell mit den in ihrer Nähe befindlichen Anbietern der Initiative in Verbindung treten. Im Portal sind außerdem Kontaktmöglichkeiten zu den polizeilichen Beratungsstellen und Verbänden, weitere hilfreiche Links sowie ein Pressebereich mit Archivservice integriert. Die Medienarbeit bildet einen Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit. Kontinuierlich erfolgt die Platzierung des Themas in Ratgeberrubriken von Tageszeitungen und Publikumszeitschriften, durch Specials in Fachzeitschriften betroffener Branchen oder über Hintergrundberichte für Multiplikatoren, z.B. in Fachmedien der Bauherren. In regionalen Presseveranstaltungen stellen die Initiatoren gemeinsam mit der Polizei effektiven Einbruchschutz vor.
Um Bürger direkt für das Thema Einbruchschutz zu sensibilisieren, hat „Nicht bei mir!“ über die Jahre ein erfolgreiches Netzwerk von externen Partnern aufgebaut. Mit Verbrauchermessen, der Opferschutz-Organisation „Weißer Ring“ oder der Eigentümerschutzgemeinschaft „Haus & Grund“ organisiert die Initiative Messeauftritte oder Vortragsabende zum Einbruchschutz. Für die Ortsvereine von Haus & Grund zum Beispiel vermittelt die Initiative Sicherheitsexperten für Vortragsabende. Bei bislang 21 Veranstaltungen hatten Fachpartner und Vertreter der Polizei so die Möglichkeit, mit insgesamt über 1.200 Haus & Grund Mitglieder direkt in Kontakt zu treten und über effektiven Einbruchschutz aufzuklären und individuelle Beratungstermine zu vereinbaren.
Im Pressebereich der Internetseite www.nicht-bei-mir.de finden Sie diesen und weitere Texte der Initiative sowie Bildmaterial zum kostenfreien Abdruck.
Jessica Heldt Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!” c/o Hill+Knowlton Strategies GmbH Friedrichstraße 148 10117 Berlin Tel.: (030) 28 87 58 - 75 Fax: (030) 28 87 58 - 38 E-Mail: presse@nicht-bei-mir.de
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